TADSCHIKISTAN – Wild Weit Wow

Höhepunkte

  • Durch einzigartige und einsame Naturlandschaften auf einer großen Runde durch den PAMIR
  • Unterwegs auf dem großartigen „Dach der Welt“ – eine handbreit unterm Himmel
  • Spannende Abenteuer in unberührten Outdoorparadiesen mit ursprünglicher Bergwelt erleben
  • Trekkingreviere der Superlative im Hochgebirge, mit Packeseln ins Herzen des Nationalparks
  • Außergewöhnliche Wanderrouten zu mehreren Basecamps genießen
  • Dem legendären Pamir Highway, der zweithöchsten Hochgebirgsstrasse der Welt folgen
  • Zwei beeindruckende Länder mit etlichen sagenhaften Passstrassen über 4000m (bis 4633m) durchqueren
  • Unbewohnte, bizarre Mondlandschaften auf den grenzenlosen Weiten der Hochebenen erkunden
  • Zauberhafter Wakhan Korridor mit Blick auf den Hindukusch in Afghanistan
  • Die höchsten Gipfel Zentralasiens von den top Viewpoints (bis 5047m) in greifbarer Nähe bestaunen
  • Spektakuläre Passüberschreitungen, atemberaubende Gletscher und Bergseen zu unseren Füßen
  • Begegnungen in Zentralasien und eintauchen in das traditionelle Leben
  • In Jurtencamps bei Nomaden oder bei Familien in abgelegenen Dörfern übernachten
  • unvergleichlich herzliche Gastfreundschaft bei aufgeschlossenen Menschen erfahren
  • Historische Zeugnisse auf den Spuren der Seidenstrasse entdecken - Marco Polo läßt grüßen

Kurzkommentar

Das Pamirgebirge ist der Traum eines jeden Bergbegeisterten. Einzigartige Routen abseits ausgetretener Pfade führen Dich in eine andere, verloren geglaubte Welt, gewaltig, paradiesisch schön. Es ist ein Aufbruch ins Unbekannte, für all Deine Sinne. Wir sind unterwegs im gefühlten Nirgendwo durch unberührte, ursprüngliche Natur pur; wo Schneeleoparden noch ihre Reviere haben. Schritt für Schritt Stille, endlose Weite. Hier gibt es sie noch, die absolute Einsamkeit. Die Landschaftsimpressionen verzaubern uns und lassen die Seele tief durchatmen. Entschleunigung in Reinform. Hier haben wir Zeit und Raum zum Staunen. Überwältigende, imposante Szenerien wechseln einander ab. Das Hochplateau, eine unvergleichliche Hochgebirgswüste, umgeben von Fels und Eis, farbenfrohe Seen eingestreut, atemberaubendes Gipfelpanorama, schroffe Täler, was für eine sensationelle Kulisse. Trekking im Pamir bedeutet eine Abenteuerreise in einem fast unbekannten Outdoorrevier. Diese Tour bietet alle Zutaten nach denen sich ein aktiver Naturfreund sehnt.

Reiseprofil

icon 22 Tage
icon 16
icon 5047 m
icon
5 x Hotel / Gästehaus 12 x Homestay / Jurte 4 x Zelt
icon icon icon icon icon icon
icon max. bis zu 7-8 Stunden
icon max. 6 bis 9 Personen
icon meist Vollverpflegung
icon Matthias Effinger

Termine & Preise

Tour 1 voraus. Ende Juni 2021 - Mitte Juli 2021    erste Buchungen
 Tour 2 Sommer 2022   angepaßt / abgestimmt auf Kundenanfragen
private Wunschtermine auf Anfrage
Preis 3.085,- € / Person im DZ   ab 6 Personen
Durchführungsgarantie bei 4 Personen mit 280,- € Aufschlag / Teilnehmer
Einzelzimmerzuschlag  220,- €
Flug ist bei der Reise nicht inbegriffen internationale Flüge gibt es ab ca. 450,- € bei Interesse vermitteln wir gerne ein Flugangebot
Individuell mit persönlichen Reisebausteinen und Verlängerungen möglich

Bildergalerie

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Reiseverlauf

Tag 1: Abreise aus der Heimat / Anreise mit dem Flugzeug nach Kirgisistan Gästehaus/Hotel in Osch / (A) im Flugzeug Tag 2: Osch / Kirgisistan - Transfer Sary Mogol Ankunft in der Nacht, Transfer und Bezug des Quartiers. Nach teils verpasster Nacht schlafen wir erst einmal aus. Frisch gestärkt vom gemütlichen Frühstück statten wir dem quirligen Basar einen Besuch ab. Über ein paar erste kurze Eindrücke und Einblicke in das Leben und die Kultur tasten wir uns an das Land heran. Die notwendigen Besorgungen werden getätigt bevor nachmittags die sowohl abwechslungsreiche als auch sehr aussichtsreiche Fahrt in Richtung Berge startet. Wir bleiben noch in Kirgisistan, auf nicht zu großen Höhen, um eine notwendige Höhenakklimatisation zu erlangen. Fahrzeit 4 Stunden / Homestay / (F,M,A) Tag 3: Sary Mogol – See Tulpar Kul Jurtencamp Ein kurzer Transfer über die grasigen Hügel in Richtung Bergmassiv bringt uns zu den Jurten, wo wir es uns für die nächsten 2 Tage und Nächte gemütlich machen. Auch heute gilt es sich an die Höhen anzupassen und nicht allzu wild zu sein auch wenn die sensationelle Kulisse dazu einlädt und animiert. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Wir raten, lediglich kurze gemütliche Erkundungsgänge im näheren Umfeld des Camps zu unternehmen. Überwältigt von der Präsenz und Dominanz des Pik Lenins (7134m) erleben wir einen fulminanten Auftakt für die folgenden Wochen der bevorstehenden Reise. Ansonsten lautet unser heutige Slogan „richtig ankommen - entspannen – genießen“. Spazierzeit 0-4 Stunden / Fahrzeit 1 Stunden / Jurten Camp / (F,M,A) Tag 4: See Tulpar Kul – Wanderung zum Fuß des Pik Lenin Heute brechen wir zur ersten Tageswanderung dieser Reise auf. Es wird nichts Schwieriges und auch nichts zu Langes, aber dennoch wird es uns fordern aufgrund der Höhe die wir noch nicht voll und ganz gewohnt sind. Der Pfad zielt nur in eine Richtung, zum Fuß des Pik Lenin, der uns magisch anzieht. Schon auf den ersten Metern verzaubert die Landschaft, die großartigen Ausblicke genauso wie die Details. Der Traum eines jeden Naturfans. Zeit und Raum zum Staunen. Unterwegs nehmen wir unser Mittagessen im Freien mit beeindruckender Kulisse ein. Nach den ersten eindrücklichen Berührungen mit unserem Berggiganten kehren wir wieder zurück in unser gemütliches Camp. Wanderstrecke 14 km - ↑530Hm ↓530Hm - Wanderzeit 5 Stunden / Jurten Camp / (F,M,A) Tag 5: Tulpar Kul – Transfer über Pässe - die Grenze nach Tadschikistan – See Karakul – Murghab Heute verlassen wir das Jurtencamp. Die Überquerung von zwei Pässen und zwei Grenzposten stehen an. Ein traumhaftes Panorama jagt das nächste. Die spektakuläre Strecke auf dem Pamir Highway ist jede Minute spannend und wir werden unzählige Fotostopps einlegen. Ständig wechselnde Kulissen prägen diese Stunden der Fahr mit Aussichten ins benachbarte China. Kunterbunte, in allen Farben schillernde Berge, fast unwirklich erscheinend, fesseln unsere Blicke. Die Mittagspause an dem auf 3914m gelegenen Karakul See sorgt für eine Stärkung und bietet die Möglichkeit zu einem lohnenswerten, aussichtsreichen Spaziergang am Ufer bevor die zweite etwas kleinere Hälfte der Etappe angegangen wird. Sie verläuft über die höchste Strassenstrecke und den mit 4655m hoch gelegene Ak-Baytal Pass. Wir tauchen ein in das Kernstück der Hochgebirgswüst. Die Hochebene erinnert an Bilder von Mond-landschaften. Am Abend erreichen wir voller neuer Impressionen die einzige Siedlung weit und breit, Murghab. Fahrzeit 7-8 Stunden / Homestay oder Hotel / (F,M,A) Tag 6: Murghab - Pshart Tal – Nomadenleben – Wanderung Es wird einsam im Hochtal. Es gibt kaum Dörfer mehr hier im fast unbesiedelten Ostpamir, dafür aber Yakweiden. Wir haben das “Dach der Welt“ erreicht. Eine gigantische Dimension. Das weite Grasland der Hochebenen wird von Pamir-Kirgisen als Weidefläche genutzt. Im Sommer stehen hier ihre Jurten. In einem Seitental vor Murghab sind wir zu Gast bei Kirgisischen Nomaden und ihren Herden in deren Sommerweidegebieten mit ihren Jurtencamps. Wir gewinnen interessante Einblicke in ihren Alltag und lernen so das traditionelle Leben kennen. Eventuell ergibt sich die Chance ihnen bei der Käseproduktion zuzusehen. Zusätzlich bietet sich die Gelegenheit, bei einer Wanderung das Tal zu erkunden. Abends lernen wir in der besonderen Atmosphäre der Jurten traditionelles Essen kennen und finden einen gemütlichen Ausklang zwischen Yak und Co. Wanderzeit 4 Stunden / Fahrzeit 1 Stunden / Jurten Camp / (F,M,A) Tag 7: Pshart Tal – Wanderung - Murghab Je nach Wetter und Interesse stehen ein Talwechsel durch eine Gebirgszugüberquerung zu Fuß zurück nach Murghab an oder eine weitere Wanderung im Tal der Nomaden mit Rückfahrt nach Murghab. Wanderzeit 6-8 Stunden / Fahrzeit 1 Stunde / Homestay / (F,M,A) Tag 8: Murghab – Observatorium Wanderung – Alichur – Bulunkul Wir verlassen das 3630m hoch gelegene Murghab, mit dem Strassenbild aus vielen Strommasten jedoch meist ohne Strom. Der einzige kleine Ort im weiten Umkreis, das kleine Stück Zivilisation im Nirgendwo, im unwirtlichsten Teil des Landes. Ein ehemaliges russisches Observatorium ist das nächste Ziel. Der Standort auf knapp 4300m gewährt eine besondere Fernsicht. Am Horizont erscheint der beinahe 100 km Luftlinie entfernte und doch greifbar nahe Muztagh Ata (7546m) in China. Wir fahren weiter auf der seit Jahrhunderten genutzten Route der legendären Seidenstrasse und erkunden diese uns so unbekannte Landschaft wie es einst vor 700 Jahren schon Marco Polo tat. Auf dem Weg über den kleinen, einzigen Siedlungsflecken Alichur nach Bulunkul passieren wir unzählige, namenlose, bunte Hügel, die nur ein paar hundert Meter aus der Hochebene ragen, aber in Wirklichkeit fast 5000m hoch sind. Wanderzeit 2 Stunden / Fahrzeit 5 Stunden / Homestay / (F,M,A) Tag 9: Bulunkul / Wanderung See Yashilkul Heute haben wir viele Optionen. Wir sind am wohl kältesten Ort in Tadschikistan angekommen, im 400-Seelendorf Bulunkul auf 3740m mit einer ganz besonderen Stimmung. Auf dem Dorfplatz wimmelt es von spielenden Kindern. Hier wurden im Winter schon -69° C gemessen. Dennoch steigt das Thermometer im Sommer auch auf über 30 °C hinaus. Was für eine Amplitude, welch harte Lebensbedingungen. Wir mischen uns unters Volk und beobachten das interessante Dorfleben. Wer Lust auf ein Volleyballspiel hat; kein Problem, das gibt’s hier wirklich. Unglaublich aber wahr. Die Locals freuen sich über jeden der beim Match dabei ist. Als Stärkung für zwischendrin bietet sich die Gelegenheit, warmes Fladenbrot direkt aus dem Dorfofen zu genießen. Wasser dazu gibt’s aus dem Brunnenschacht oder aus dem glasklaren See. Es gibt viel zu entdecken und zu erleben in diesem kleinen Fleckchen hier. Man kann den ganzen Tag damit füllen. Aber auch die Umgebung hat Schätze zu bieten. Der Abstecher zum nahe gelegenen, wunderbar in Berge eingebetteten See Yashilkul ist ein vorzügliches Terrain zum Wandern und das nutzen wir. Schritt für Schritt endlose Weite. Entschleunigung in Reinform. Etliche „Hügel“ stehen uns zur Auswahl. Alle mit der Möglichkeit traumhafte Aussichtspunkte zu erreichen. Der dadurch überblickbare See entstand durch einen Bergsturz, der das Tal versperrte und das Wasser zu einmaliger Schönheit aufstaute. Eindrücke, die die Seele tief durchatmen lassen besonders wenn das glühende Abendlicht die Hügelkonturen magisch mit Licht und Schatten zum Leben erweckt. Wanderzeit je nach Lust 0-6 Stunden / Fahrzeit 0-1 Stunde / Homestay / (F,M,A) Tag 10: Bulunkul – Transfer Langar - Wanderung Weiter geht die Reise über den Khargush Pass (4344m) hinüber in den Wakhan Korridor. Die Szenerie verändert sich komplett zu dem Gesehenen der letzten Tage. Es offenbart sich eine völlig andere Land-schaft, ein riesiges, weites Flusstal erwartet uns. Der Zusammenfluß von Pamir River und dem Wakhan River und der Fluss Panj ist geboren. Afghanistan am anderen Flussufer lockt mit der beeindruckenden Hindukusch Gebirgskette im direkten Anschluß. Dabei fällt die gewaltige Pyramide des Baba Tangi (6513m) besonders ins Auge. Die ersten Lehmhäuser tauchen auf. Uralte Petroglyphen, Schreine und vieles mehr bieten spannende Inhalte für das spätere Nachmittagsprogramm. Wieder belegen wir privat bei einer Familie Unterkunft und freuen uns über diese Einblick in deren Leben. Die Pamiri wie die Einheimischen sich auch nennen sind gegenüber uns modernen Abenteurern weltoffen und jederzeit bereit, eine Tasse Tee zu teilen. Die unbeschreibliche Gastfreundschaft,die wir erfahren dürfen, ist wohltuend. Wanderzeit 1-2 Stunden / Fahrzeit 4-5 Stunden / Homestay / (F,M,A) Tag 11: Trekking Pik Engels Basecamp Heute satteln wir zum ersten Mal unsere Mulis oder Pferde mit dem notwendigen Gepäck. Wir starten unsere zweitägige Trekkingtour in Richtung majestätisch aufragenden Pik Engels (6510m). Eine einfache, aber umso schönere Wegstrecke erwartet uns. Die Blicke gehen immer wieder gen Himmel, zu den uns umgebenden Gipfelketten. Unterwegs entfaltet sich am Horizont auf der gegenüberliegenden afghanischen Seite des Wakhan Korridors eine dramatische Landschaft, gesprenkelt mit weißen Bergspitzen. Absolut atemberaubend. Ein paar Stunden später mäandert ein plätschernder Gletscherbach durch die idyllische Engelswiese, wie geschaffen für unser Nachtquartier; den Himmel und die Sterne zum Greifen nah. Ein einmaliges, ja spektakuläres Camp, das Basislager (4000m), wie es schöner kaum vorstellbar ist. Wanderzeit 4–5 Stunden / Zelt / (F,M,A) Tag 12: Trekking – Transfer Yamg Zur Wahl stehen heute zwei traumhafte, alternative Touren. Eine davon läuft Richtung Fuß des Bergkoloss vorbei an einem Gletschersee direkt vor der sich steil auftürmenden Fels- und Eiswand. Die andere aber führt auf einen Bergrücken seitlich, vielleicht bis 5000m hoch oder auch weiter, je nachdem wie weit wir uns verausgaben wollen. Belohnt werden wir allemal. Vor uns stehen 2 mächtige Bergriesen, Pik Engels und direkt daneben Pik Karl Marx (6726m) während hinter uns ein Ozean aus 6 und 7 tausender Bergen wogt, soweit unsere Augen sehen können. Nach diesem Genuss pur, folgt der Abstieg ins Dorf Zong (3100m) wo wir nächtigen. Wanderzeit 4 + 3 Stunden / Homestay / (F,M,A) Tag 13: Wakhan Korridor – Yamg – Yamchun Mehrere kurze Transferfahrten, stets dem Panj folgend, steuern etliche sehenswerte kulturelle Stationen an. Sie führen nach Vrang zu einer buddhistischen Stupa, nach Yamg zur Besichtigung eines Astronomen Museums welches in einem klassischen Pamirhaus mit prächtigem Schnitzwerk untergebracht ist und zum steinernen Solarkalender nebenan. Die Bibi Fatima Quelle, die Festung in Yamchun sind weitere Ziele. Genügend Optionen, die den Tag bereichernd anfüllen. Spaziergänge / Fahrzeit 2 Stunden / Gästehaus / (F,M,A) Tag 14: Wakhan Korridor – Ishkashim - Garm Chasma - Transfer Khorog Auf der Strecke über Ishkashim nach Khorog legen wir einen Abstecher ein, um uns die Quellterrassen von Garm Chasma nicht entgehen zu lassen. Sinter-Kruste überzogene Felsenterrassen mit Bassin und heißem Quellwasser laden zum Baden ein, bevor wir die Hauptstadt des autonomen Gebietes Gorno-Badakhshan erreichen. Vielleicht reicht es noch kurz auf dem bunten, lebendigen Basar vorbeizu-schauen, um uns mit allerlei Frischem einzudecken, bevor wir in unserem Gästehaus Quartier beziehen. Spaziergänge / Fahrzeit 6-7 Stunden / Gästehaus / (F,M,A) Tag 15: Khorog – Transfer Bartang Tal - Pasor Die heutige sehenswerte Fahrt folgt eine ganze Zeit lang dem Grenzfluß Panj. Nur ein Steinwurf entfernt, am anderen Ufer, liegt Afghanistan. Wir biegen ins Bartang Tal ein und uns erwartet das wohl schroffste Tal seiner Art im Pamir. Entsprechend ist der Zugang etwas beschwerlich, auf einer immer gröber werdenden ungefestigten Piste. Im steten Wechsel vorbei an kleinen idyllischen grünen Bergoasen, an reißenden Gebirgsbächen in tief eingeschnittenen Schluchten und abgelegenen Siedlungen mit ganz eigenem Charakter und Geheimnissen. Hier in dieser Abgeschiedenheit, wo sich vieles seit Jahrhun-derten nichts verändert hat, sind kulturelle Traditionen noch besonders lebendig. Ochsenpflüge, Dresch-flegel und Wassermühlen sind hier ebenso bewahrt, wie das Revier von Schneeleoparden. Mehrere Flussquerungen liegen vor uns, der Abenteuergrad steigt parallel mit der vorherrschenden Wasserhöhe. Fahrstrecke 210 km ca. 8 Fahrzeit je nach Bedingungen / Homestay / (F,M,A) Tag 16: Pasor - Trekkingstart Aufbruch ins Unbekannte, durch eine verloren geglaubte Welt. Start der spektakulären viertägigen Trekkingtour inmitten zackiger Felsriesen und Bergseen ins Herz eines der entlegensten und einsamsten Nationalparks der Erde, um am Ende mit einem grandiosen, einzigartigen Gletscher-panorama beschenkt zu werden. Wir nehmen abermals gerne die Unterstützung örtlicher Tragetiere an und wandern ins Khafrazdara Tal. Stellenweise von Hirten besiedelt, ansonsten Natur pur in einer beeindruckenden Landschaft. Das stärkende Mittagspicknick nehmen wir an einem der zahlreichen Gletscherbäche ein. Danach geht’s weiter aufwärts, aber meist mit gemächlicher Steigung. Auf 3800m Höhe angekommen schlagen wir unsere Zelte auf. Wanderstrecke 16 km ↑940Hm ↓120Hm / Zelt / (F,M,A) Tag 17: Trekking – See Khafrazdara Die heutige Etappe ist einiges kürzer als gestern, wodurch uns genügend Zeit zur Verfügung steht die Strecke gemütlich anzugehen und voll auszukosten. Der Hirtenpfad folgt dem Tal weiter aufwärts bis wir schließlich den wild romantischen Bergsee Khafrazdara passieren. Unweit davon wird das neue Camp errichtet. Wie immer freie Zeltplatzwahl in zauberhafter Lage. Wir sind auf über 4000m und bleiben hier für 2 Nächte. Ein wunderbarer Ort um die Bergkulisse in aller Stille und Einsamkeit auf uns wirken und den Tag ausklingen zu lassen. Was für ein Genuss. Wanderstrecke 9 km ↑410Hm ↓190Hm / Zelt / (F,M,A) Tag 18: Trekking - Aussichtspunkt Gletscher Heute ist Gletschertag. Unser Ziel ist ein einmaliger Aussichtspunkt auf 4500m mit Breitbandpanorama auf faszinierende Gletscherlandschaften und den Pik Revolution (6940m) und sind einfach nur überwältigt. Wir stehen direkt oberhalb des Grumm-Grzhimaylo Gletscher, einer von dutzenden vorgelagerten, aus dem System des Fedchenko Gletscher, dem längsten außerpolaren Gletscher der Erde mit einer Länge von 77 km und bis zu 1000m Dicke. Der Weg dahin verläuft die letzten km auf Schnee, ist aber technisch unproblematisch. Nach berauschenden Impressionen dieser Eiswelt treten wir den Rückweg zum bestehenden Camp von gestern an. Wanderstrecke 9 km ↑↓ je 500Hm / Zelt / (F,M,A) Tag 19: Trekkingende – Abstieg Pasor Nach unserem letzten Frühstück in großer Höhe, bauen wir unser Camp ab, packen unsere Tragtiere und treten den Abstieg und Rückweg zum Startpunkt unten im Bartang Tal an. Hier nächtigen wir im bekannten Quartier und genießen abermals die wichtigste Tugend aus Sicht der Pamiri, die Gastfreundschaft. Die Gäste werden nicht primär aus monetärem Interesse bewirtet, sondern weil man dadurch „Barakat“, den Segen Gottes, erhält. Wanderstrecke 25 km ↑310Hm ↓1350Hm / Homestay / (F,M,A) Tag 20: Pasor – Transfer Karakul Heute gönnen wir unseren Beinen eine verdiente Ruhepause, doch neue Eindrücke werden weiter folgen und begeistern. Unsere Piste verläuft durch die endlosen Weiten des tadschikischen Nirgendwo. Und irgendwo wird dein Kopf mit dieser meditativen Landschaft genauso weit und frei wie die Hochlandwüste hier oben. Wüste und schneebedeckte Berge formen einen eindrucksvollen Kontrast. Ein paar interessante Stationen unterwegs sorgen für besondere Zwischenstopps mit kurzen Spaziergängen, wie z.B. zu den Überresten alter Kultstätten, darunter ein Sonnenkalender aus sternförmig positionierten Steinen, über zweitausend Jahre alt. Oder zu einem ganz jungen Meteoritenkrater aus dem Jahr 2003. Am Nachmittag schließt sich der Kreis, unsere Runde durch den Pamir ist perfekt, wir erreichen wieder den „Highway“. Quartier beziehen wir in Karakul, dem einzigen Ort weit und breit. Gelegen am gleichnamigen See, welcher seinem Namen „Schwarzer See“ nicht gerecht wird, denn er strahlt in einem intensiven Blau oder gar Türkis. Er füllt einen Millionen Jahre alten Meteoritenkrater auf und liegt dabei auf einer gigantischen Eislinse im Untergrund. Spazierzeit 1 Stunde / Fahrzeit 6 Stunden / Homestay / (F,M,A) Tag 21: Karakul / Wanderung 5000er Gipfel / viewpoint Die Krönung in Sachen Höhe und Ausschau erleben wir heute mit unserem Tagestrip auf einen nahe gelegenen Aussichtsberg par excellence. Es ist schwer zu sagen, was der Hauptgrund für unser tiefes Schnaufen ist. Der atemberaubende Ausblick oder die dünne Luft auf 5047m unserem höchsten Punkt der Reise. Der Aufstieg ist dennoch erstaunlich einfach, aber unser Panorama dafür umso gewaltiger. Der Horizont dehnt sich, schneebedeckte Berge und Gletscher reihen sich aneinander. Die Kette trägt einen ungewöhnlichen Namen, „Akademie der Wissenschaften“ und ist 110 km lang. Insgesamt übersteigen darin 24 Gipfel die 6000m Marke, doch zwei davon sind die Auffälligsten. Der Höchste im Lande der Pik Somoni (7495m) mit ehemaliger sowjetischer Bezeichnung Pik Kommunismus, und der beinahe unaussprechliche Zungenbrechername Pik Korzhenevskaya (7105m). Wir stehen dem wuchtigsten Gebirgsknoten ganz Zentralasiens gegenüber, wo wir vorgestern noch beim Trekking waren. Das ist jedoch nur eine Blickrichtung, die nach Westen. Die nach Norden steht dem aber keineswegs nach. Direkt zu unseren Füßen liegt der Karakul See mit Pik Lenin (7134m) im Hintergrund. Was für ein unvergessliches Highlight, als grandioses Finale. Wanderzeit 5 Stunden / Fahrzeit 2 x 0,5 Stunden / Homestay / (F,M,A) Tag 22: Karakul – Transfer über die Grenze Kirgisistan - Sary Tash - Osch Gleich nach dem Frühstück brechen wir auf und nehmen Abschied von unseren Gastgebern und Tadschikistan. Fast 300 km auf dem Pamir Highway stehen an, mit dem direkten Ziel Osch. Wir queren die letzten Pässe im Pamirgebirge, durch die Trans Alay Range. Es bietet sich ein finaler Blick auf Pik Lenin zur Linken und China zur Rechten. Wir passieren die Grenze zurück nach Kirgisistan, tauchen wieder in die vorgelagerte Grassteppe ein, bevor wir durch die roten Sandsteinfelsen des Alay Gebirges fahrend immer mehr an Höhe verlieren und schließlich Stück für Stück in die Zivilisation zurückkehren. Falls für den späteren Nachmittag noch etwas Zeit bleibt, bieten sich ein paar Besichtigungspunkte der Stadt an, bevor wir beim gemeinsamen Abendessen unser außergewöhnliches Pamirabenteuer ausklingen lassen. Fahrzeit 7 Stunden / Gästehaus/Hotel / (F,M,A) Tag 23: Rückflug in die Heimat In den sehr frühen Morgenstunden werden wir zum Flughafen gebracht und treten den Rückflug zurück nach hause an. Fahrzeit 0,5 Stunden / (F,M) im Flugzeug Individuelle Verlängerungen sind möglich

Leistungspaket

Eingeschlossene Leistungen:
  • faszination unterWEGs Reiseleitung / Wanderführer und durchgehend zusätzlich mit einheimischen Bergführer, und beim Trekking mit weiterer Begleitung
  • Flughafentransfers im Reiseland bei gemeinsamer Anreise
  • alle Transporte während der Reise in Tadschikistan und Kirgistan siehe Reiseverlauf in privaten Fahrzeugen wie Allrad-Geländewagen / Kleinbus mit Fahrer
  • Tragktiere und Führer für das Trekkinggepäck
  • Rundreiseprogramm   Inhalte siehe beschriebener Reiseverlauf
  • 5 x Übernachtungen in Hotels / Gästehaus im DZ
  • 13 x Übernachtungen in homestay
  • 4 x Übernachtung im Zelt
  • Mahlzeiten: 21 x VP d.h. Vollverpflegung während der gesamten Reise / teilweise mittags als Lunchbox
  • Campingausrüstung (Zelte und Kochutensilien)
  • alle Eintrittsgebühren entsprechend dem Reiseverlauf (Nationalpark)
  • alle notwendigen Genehmigungen
  • persönliches Fotobuch über die Reise
  • 1 Monat Kinderpatenschaft beim Kinderhilfswerk Plan
  Nicht inbegriffen:
  • Internationale Flüge nach Bishkek (Kirgisistan) plus Inlandsflug weiter nach Osch  und retour (ab ca. 450 € plus ca.100 €)
  • Visagebühren (ca. 50,- € für Deutsche)
  • nicht ausgeschriebene zusätzliche Unterwegsverpflegung (wie Energieriegel, Schokolade und Getränke)
  • persönliche Ausgaben, Trinkgelder
  • evtl. anfallende Zusatzkosten bei Programmänderungen aufgrund höherer Gewalt, Wetter, Krankheit, Unfall, … für unvorhergesehenen Mehrleistungen die über die oben genannten Reiseleistungen hinausgehen, z.B. Sondertransfers

Anforderungen

Reisecharakter

Wichtiges

Landesinformationen

Kundenstimmen